Vicky Bennison

Pasta Tradizionale – Die Originalrezepte aus ganz Italien

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Das geheime Wissen der "Pasta Grannies"

Was braucht man für gute Pasta? – Gute Zutaten, etwas Geschick und vor allem: Liebe!
Wenn man an Italien denkt, an gutes Essen und gemütliche Küchen, dann hat jeder sofort ein Bild im Kopf: die Großmutter, die für die ganze Familie einen riesigen Topf Pasta mit dampfender Sauce kocht. Die Rezepte dazu haben sie von ihren Müttern und Großmüttern überliefert bekommen. Bei einer Reise durch Italien hat Vicky Bennison jedoch festgestellt, dass die Rezepte und Traditionen nicht mehr so weitergereicht werden, wie dies generationenlang der Fall war. In ihrem Buch "Pasta Tradizionale" hat sie daher die Geheimrezepte der italienischen nonne aus allen Regionen Italiens versammelt, samt den einzigartigen Geschichten, die mit ihnen verbunden sind. Die liebevolle Sammlung umfasst 80 der besten Pasta-Rezepte aus ganz Italien – mit Fleisch, Fisch und vegetarisch - von Taglioli-Bohnen-Suppe über Gnocchi mit Salsiccia bis zu Capelacci mit Kürbis ist hier alles dabei.
Gnocchi, Ravioli, Tagliatelle und Co. - die "Pasta Grannies" schwingen die Kochlöffel und verraten ihre Geheimrezepte für original italienische Pasta!

Produktinformationen

  • EMF Verlag
  • ISBN 978-3-96093-690-9
  • 1. Auflage 2020
  • Vicky Bennison
  • 256 Seiten
  • Format 24,80 x 19,0 cm, Hardcover

 

Rezepttipp: Maricas Strapponi mit Steinpilzen

Für 4 Personen

ZUTATEN

Für die Pasta

  • 400 g Mehl Type 00 oder Type 450
  • 4 Eier (Größe M)

Für die Sauce

  • 4 EL Olivenöl extra vergine
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL frische Minze, gehackt (vorzugsweise Nepitella-Minze)
  • 500 g frische Steinpilze, gehackt
  • Salz

Alternative: Wenn Sie nur getrocknete Steinpilze bekommen können, dann nehmen Sie lieber andere frische Pilze – gemischte Pilze oder Pfifferlinge passen auch.

WISSENSWERTES

„Strapponi“ sind handgerissene Pastastücke, die einfach vom Teig abgezupft werden. Diese Stücke nennt man auch straccetti. Marica ist übrigens die Köchin des Agriturismo Venturo in der kleinen Stadt Castelnuovo.

ZUBEREITUNG

Für den Pasta-Teig das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen. Die Eier dort hineingeben und langsam mit Hilfe einer Gabel mit dem Mehl vermengen. Etwa 5 bis 10 Minuten den Teig kneten, bis eine glatte Masse entsteht, und zu einer Kugel formen. Dann 30 Minuten ruhen lassen und wie einen normalen Mürbeteig ausrollen – d. h. man muss nicht durch den Teig durchsehen können, wie bei normalen tagliatelle. Er sollte 2–3 mm dick sein. Anschließend um das Nudelholz legen.

In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten. Dafür das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Knoblauch und Minze hinzufügen und ein paar Minuten dünsten, dann die gehackten Pilze dazugeben. Diese weich dünsten, dann mit 1 Prise Salz würzen und 100 ml Wasser dazugießen. Kochen lassen, bis die Pilze eine goldene Farbe angenommen haben. Den Knoblauch herausnehmen. 

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und nochmals aufkochen. Die auf das Nudelholz aufgerollte Pasta über den Topf halten (aufpassen, dass man sich durch den Dampf nicht verbrennt) und Stücke davon abreißen und ins Wasser geben. Wer will, kann aber auch einfach grobe Pastafetzen (etwa in der Größe einer Kreditkarte) abreißen und dann ins kochende Wasser geben. Die Pasta etwa 2–3 Minuten kochen, je nach Stärke der Nudelstücke.

Das Nudelwasser anschließend abgießen und die Nudeln zur Pilzsauce geben. Alles gut miteinander vermischen. Und fertig, die Pasta kann gegessen werden!

Übrigens: In der Region Garfagnana isst man sie traditionell ohne Käse.

 

(Foto: ©EMF/Emma Lee)